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Wer den Immobilienmarkt
betrachtet wird feststellen, dass sich Immobilienmakler
immer öfter über stagnierende oder sinkende Umsätze
beklagen. Als Begründung werden immer dieselben
Argumente angeführt:
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Eigentümer wollen
immer häufiger ohne Makler verkaufen
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Banken finanzieren
kaum noch Immobilien
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die Objekt-Akquise
wird immer schwieriger
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das Internet nimmt
Maklern ihr Alleinstellungsmerkmal
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die Grossen "fressen"
die Kleinen
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der Markt
war/ist/bleibt einfach schwierig
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die Immobilienkrise
Sicherlich sind diese
Argumente nicht pauschal von der Hand zu weisen. Der
Immobilienmarkt verändert sich stetig. Von diesen
Veränderungen sind jedoch nicht nur Immobilienmakler
betroffen. Auch andere Berufszweige spüren die
Auswirkungen:
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Von
Altersarmut und Immobilien-Eigentum
Schwalmtal in der Nähe von
Mönchengladbach.
Seit über 30 Jahren hat das Ehepaar Wolf
hier sein zuhause.
Das Eigenheim ist längst abbezahlt, die
Kinder schon lange aus dem Haus.
Seit knapp fünf Jahren sind beide
Rentner.
Seitdem müssen sie sich jedoch finanziell
stark einschränken, da die monatliche Rente einfach
nicht ausreicht. Notwendige Reparaturen und
Modernisierungen am eigenen Heim werden aufgeschoben,
das Auto abgeschafft und an einen Urlaub ist schon lange
nicht mehr zu denken.
Woher also Bares nehmen, ohne Hab und Gut
zu veräußern? |
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In
Deutschland besitzt rund die Hälfte der Rentnerhaushalte
ein Eigenheim.
Entweder ein Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus oder eine
Eigentumswohnung.
Trotz des offensichtlich vorhandenen Vermögenswertes den
die eigene Immobilie unstrittig darstellt, kommt es
nicht selten vor, dass ältere Eigentümer nicht über
ausreichend finanzielle Mittel verfügen um die
notwendigen Ausgaben bestreiten zu können. Teilweise ist
die allgemeine Altersrente zu niedrig und betriebliche
oder private Altersrenten nicht vorhanden. Sobald dann
noch unvorhersehbare Ausgaben notwendig werden, führt
das zu erheblichen Problemen.
Dadurch leidet natürlich auch die Immobilie, da man dort
notwendige Modernisierungen am ehesten aufschieben kann.
"Wer
schon einmal mit offenen Augen durch
Einfamilienhaussiedlungen gegangen ist weiß wovon ich
rede. Die Anzahl der schlecht erhaltenen Häuser hat in
den letzten Jahren deutlich zugenommen."
Die
Finanzbranche schätzt, dass es in Deutschland über 1
Million Besitzer selbst genutzter Immobilien gibt, die
über ein unterdurchschnittliches Einkommen verfügen.
Teilweise sogar unter dem Existenzminimum.
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